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Specs

Im Allgemeinen verwendet das Rubinius Projekt einen TDD/BDD bezogenen Stil, um die weitere Entwicklung voranzubringen. Das Rubinius 'spec' Verzeichnis ist konzeptuell in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Alle Dateien, die sich im Verzeichnis './spec/ruby' befinden, beschreiben das Verhalten von MatzRuby.
  2. Und alle anderen Dateien, die sich im './spec' Verzeichnis befinden, beschreiben das Verhalten von Rubinius.

Die Specs unter ./spec/ruby sind eine Kopie von RubySpec und werden regelmäßig mit dem RubySpec Projekt abgeglichen, damit erfolglose Specs direkt markiert werden können. Auf diese Art und Weise kann gewährleistet werden, dass der CI Prozess immer auf einem sicher laufenden Set von Specs funktioniert. Ebenso kann so sichergestellt werden, dass Veränderungen am Rubinius Code keine Regressionen verursacht.

Dokumentation zur Organisation der Specs und Richtlinien zum Schreiben von Specs befinden sich beim RubySpec Projekt.

Folgender Arbeitsablauf sollte beim Hinzufügen von Specs und Code für Rubinius verwendet werden:

  1. Schreibe Failing Specs, um das Verhalten von Ruby an einigen Stellen zu beschreiben. Verwende separate Commits für die unter ./spec/ruby angepassten zuständigen Dateien.
  2. Füge den Rubinius Code hinzu, der die Specs bestehen lässt. Ebenso sollten diese Änderungen als eigenständige Commits, unabhängig von den Specs, übergeben werden.
  3. Lass rake laufen, um zu prüfen, dass alle CI Specs bestehen.

Die Veränderungen unter ./spec/ruby werden regelmäßig an das RubySpec Projekt weitergeleitet. Ebenso werden aktuelle Änderungen an RubySpec durch Beiträge anderer Ruby Implementationen übernommen. Darüber hinaus werden die CI Tags bei Updates von RubySpec auf den neusten Stand gebracht.

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