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Ruby

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Um nachvollziehen zu können, wie Rubinius Ruby implementiert, sollte man versuchen einige Konzepte von Rubys Funktionsweise zu verstehen. Dieses Kapitel soll dazu beitragen einige Merkmale von Rubinius an Hand von Beispielen aus der Ruby Welt vorzustellen, die sicherlich schon vertraut sind. Die Rubinius Dokumentation geht grundsätzlich davon aus, dass du dich mit Ruby auskennst oder zumindest vertraut bist mit den Konzepten einer Virtuellen Maschine und Compilern.

Zentral für alle Einheiten dieses Kapitels ist die Idee des scope, des Gültigkeitsbereichs. Im Ruby Syntax ist der Gültigkeitsbereich normalerweise ableitbar. Oder, anders ausgedrückt, es gibt keine Syntaxelemente, deren Hauptaufgabe es ist, den Gültigkeitsbereich festzulegen oder zu beschränken. Aus diesem Grund kann es manchmal etwas verwirrend sein, über den Gültigkeitsbereich zu reden. Ein Beispiel dazu ist eine übliche Definition einer Methode:

a = 5

def fleissig(a)
  puts a * 2
end

Hier haben wir die #fleissig Methode, die uns einen Namen gibt, unter dem wir die Berechnung puts a * 2 erreichen können. Die Methode definiert aber ebenso einen geschlossenen Gültigkeitsbereich für die Variable a. Er ist geschlossen, weil das a = 5 über der Methode keinen Bezug zu der Variable a in #fleissig hat.

Es wird oft gesagt, dass in Ruby alles ein Objekt sei. Das ist nicht ganz zutreffend. Fast alles ist ein Objekt. Einige Dinge die absolut notwendig sind, um Ruby Code laufen zu lassen, sind nicht notwendigerweise Objekte, an die du herankommst. Deswegen hängt es in der "ausführenden Umgebung" stark von der Implementation ab, welche Dinge tatsächlich Objekte sind. Der Gültigkeitsbereich ist eines davon.

Im Wesentlichen ist der Gültigkeitsbereich eine Idee im Kontext von Antworten auf Fragen wie: Was ist hier der Wert von self? Welche lokalen Variablen gibt es hier? Welchen Wert wird die konstante APPLE an dieser Stelle im Programmcode haben?

Jedes der folgenden Elemente aus Ruby wird unter dem Gesichtspunkt der Implementierung in Rubinius betrachtet und geschaut, wie sich der Gültigkeitsbereich in den jeweiligen Situationen äußert.

  1. Scripte
  2. Methoden
  3. Konstanten
  4. Klassen & Module
  5. Blöcke & Procs
  6. Lokale Variablen
  7. Instanzvariablen
  8. Klassenvariablen
  9. Globale Variablen
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